Trennstationen und Trinkwasser-Nachspeisung

Die Bereitstellung von sauberem Wasser ist von grundlegender Bedeutung für das Wohlbefinden des Menschen. In vielen Ländern wird die öffentliche Wasserversorgung daher besonders geschützt. Es ist möglich, dass Wasser, welches einmal aus dem öffentlichen Versorgungssystem ausgetreten ist, potenziell verunreinigt oder mikrobiell belastet sein kann. Daher ist es wichtig sicherzustellen, dass Wasser aus nachgeschalteten Anlagen nicht wieder zurück ins Leitungswassernetz gelangt.

Normkonforme Trennstationen

Trennstation Sigura 9 Trennstation Sigura 9

Produktinformationen

Trennstation Sigura 9

Die Trennstation SIGURA 9 trennt die Verbrauchsstellen für Betriebswasser vom öffentlichen Leitungsnetz und schützt dadurch das öffentliche Trinkwasser vor Verschmutzung. Die Trinkwassernachspeisung ist gemäß DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freier Auslauf ausgeführt.

Die Trennstation SIGURA 9 wird im frostfreien Technikraum angebracht, entnimmt Trinkwasser aus dem Leitungsnetz und speist es mit Druck in das Betriebswassernetz ein. Sie liefert bis zu 4,5 bar Druck im Betriebswassernetz und ist auch für Gebäude mit bis zu drei Stockwerken als Druckerhöhungsanlage geeignet.

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Normgerechte Trennung vom öffentlichen Leitungsnetz Entspricht DIN EN 1717 und DIN 1988-100 vollautomatische Funktion 35 l/min Fördermenge bei 30 m Förderhöhe Energieeffizient

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Trennstation Sigura 350

Die Trennstationen SIGURA 350 trennen Brauchwassersysteme mit Hilfe des normkonformen freien Auslauf Typ AF sicher vom öffentlichen Leitungsnetz und bauen den benötigten Betriebsdruck auf. Der Zwischenbehälter fasst 350 Liter und dient als Puffer, um schnell den erforderlichen Volumenstrom im Brauchwassersystem bereitzustellen.

Die Pumpensteuerung erfolgt durch den Schaltautomaten Zeta 02 und benötigt nur 0,2 Watt im Bereitschaftsbetrieb. Der Druck im Brauchwassersystem wird wahlweise von der Unterwasserpumpe Multigo 205 (80 l/min) oder 407 (120 l(min) erzeugt.

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Normgerechte Trennung des Betriebswassernetzes vom öffentlichen Leitungsnetz Entspricht DIN EN 1717 und DIN 1988-100 wahlweise 80 oder 120 l/min für Großanlagen Energieeffizient

Produkte zur Trinkwasser-Nachspeisung

Leitungswasser und Brauchwasser trennen


Sauberes Wasser ist für den Menschen unverzichtbar. Deshalb genießt die öffentliche Wasserversorgung in vielen Ländern einen besonderen Schutz. Die Qualität von Wasser, welches den Bereich der öffentlichen Versorgung einmal verlassen hat, ist nicht mehr kontrollierbar. Deshalb darf es aus nachgeschalteten Anlagen nicht zurück ins Leitungswassernetz gelangen.


Blumengießwasser
 entkalken


Freier Auslauf

  • Die sicherste Art, um ein Rückfließen zu verhindern, ist der Freie Auslauf. Dabei handelt es sich gemäß Norm um eine „ständig ungehinderte freie Fließstrecke“ für das Wasser. Es fällt also frei nach unten in einen Zwischenbehälter aus dem es nicht zurückfließen kann.
  • Im Anschluss baut eine Pumpe den benötigten Systemdruck auf, der durch den Freien Auslauf auf Umgebungsdruck abgefallen ist. Das Volumen des Zwischenbehälters, die Art der Pumpe, sowie die Rohrquerschnitte werden dem gewünschten Druck- und Mengenverhältnis angepasst.

DIN EN 1717 UND DIN 1988-100

Europaweit werden die Anforderungen an die Art der Systemtrennung durch die Norm EN 1717 geregelt. Sie ist durch DIN EN 1717 und DIN 1988-100 für Deutschland übernommen und ergänzt worden. In Abhängigkeit der unterschiedlichen Qualitäten werden darin Kategorien für Flüssigkeiten definiert, die mit Leitungswasser in Berührung kommen können. Die Flüssigkeitskategorien sind mit den Ziffern 1 bis 5 bezeichnet. Kategorie 1 entspricht Wasser für den menschlichen Gebrauch. Flüssigkeiten, deren Qualität unbekannt oder nicht definierbar ist fallen  unter die Kategorie 5.

Sicherungseinrichtungen nach Norm

Je nach Wasserkategorie sind entsprechende Sicherungseinrichtungen vorgeschrieben. Diese werden in Typen eingeteilt und mit einer Kombination aus zwei Buchstaben bezeichnet.

Flüssigkeitskategorie 5

Flüssigkeiten der Kategorie , in die auch das Regenwasser eingeordnet wird, dürfen gemäß der europäischen Norm nur mit einem freiem Auslauf der Typen AA, AB, AD, AF oder eingeschränkt des Typs DC verwendet werden. Die deutsche Norm nennt konkrete Beispiele für Entnahmestellen oder Apparate bei deren Betrieb solch eine Trenneinrichtung notwendig ist. Hier sind einige ausgewählte Beispiele dafür:

  • Behälterbefüllung, z. B. bei Tankwagen
  • Beregnungsanlagen, Unterfluranlagen
  • Fischbecken
  • Regenwassernutzung
  • Fleisch- und fischverarbeitende Maschinen
  • Galvanische Anlagen
  • Gläserspüleinrichtungen, z. B. an Schanktischen
  • Kühlkreisläufe, Kühltürme
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