TRINKWASSER NACHSPEISUNG
Sichere Versorgung für Ihre Regenwasseranlage
Die Trinkwasser Nachspeisung sichert den Betrieb Ihrer Regenwasseranlage auch bei leerer Zisterne zuverlässig ab. Sie ergänzt Ihre Regenwassernutzungsanlage automatisch und normgerecht mit Trinkwasser.
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Komponenten für die Nachspeisung
und eine sichere Wasserversorgung
Für eine sichere und normgerechte Nachspeisung Zisterne stehen unterschiedliche Komponenten zur Verfügung, die je nach Anlagenkonzept eingesetzt werden. Typische Lösungen in dieser Kategorie sind Trinkwasser-Nachspeisesets für die automatische Versorgung, freie Trinkwasserausläufe zur hygienischen Trennung sowie hochwertige Komponenten wie ein Regenwasser Trichter zur kontrollierten Einspeisung. Diese Produkte sorgen dafür, dass Ihre Anlage jederzeit funktionsfähig bleibt – insbesondere in Kombination mit einem Regenwasser Hauswasserwerk oder bestehenden Systemlösungen.
Warum eine Trinkwasser-Nachspeisung sinnvoll ist
Versorgungssicherheit für Ihre Anlage
In einer Regenwassernutzungsanlage hängt die Verfügbarkeit von Brauchwasser unmittelbar von den Niederschlägen und dem Speichervolumen der Zisterne ab. Gerade in längeren Trockenphasen kann es dazu kommen, dass der Wasservorrat nicht ausreicht, um alle angeschlossenen Verbraucher zuverlässig zu versorgen.
Eine automatische Nachspeisung in die Zisterne sorgt in solchen Situationen dafür, dass bei Bedarf Trinkwasser in die Anlage eingespeist wird. Dadurch bleibt der Betrieb von WC-Spülung, Waschmaschine oder Bewässerungssystemen jederzeit gewährleistet – ohne manuelles Eingreifen.
Insbesondere in Kombination mit einem Hauswasserwerk für die Zisterne wird so eine kontinuierliche Wasserversorgung sichergestellt. Die Trinkwasser-Nachspeisung übernimmt dabei die Funktion einer zuverlässigen Absicherung und ergänzt die Regenwassernutzung genau dann, wenn sie benötigt wird.
So funktioniert die Trinkwasser-Nachspeisung
Automatische Ergänzung bei niedrigem Wasserstand
Bei der Trinkwasser-Nachspeisung im Set mit Schwimmerschalter wird die Nachspeisung immer dann automatisch aktiv, wenn der Wasserstand in der Zisterne einen definierten Mindestwert unterschreitet. In diesem Fall wird automatisch Trinkwasser nachgeführt, sodass die angeschlossenen Verbraucher weiterhin zuverlässig versorgt werden können.
Die Trinkwassernachspeisung in der Zisterne erfolgt dabei über eine sichere Einspeisung mit freiem Auslauf, wodurch eine direkte Verbindung zwischen Trinkwasser und Brauchwasser verhindert wird. Dieses Prinzip stellt sicher, dass die Anforderungen an Hygiene und Wasserqualität dauerhaft eingehalten werden.
In vielen Systemen ist die Nachspeisung in ein Regenwasser-Hauswasserwerk integriert. So wird das ergänzte Wasser direkt in den Kreislauf eingespeist und steht ohne Verzögerung zur Verfügung. Die automatische Steuerung sorgt dafür, dass die Nachspeisung nur bei Bedarf erfolgt und der Einsatz von Trinkwasser auf ein Minimum reduziert bleibt.
Freier Trinkwasserauslauf – Sicherheit nach DIN 1717
Hygienische Trennung von Trink- und Brauchwasser
Bei der Trinkwasser-Nachspeisung spielt der sogenannte freie Auslauf eine zentrale Rolle. Er sorgt dafür, dass Trinkwasser und Regenwasser technisch voneinander getrennt bleiben und keine Verunreinigung des Trinkwassersystems möglich ist.
Die Einspeisung erfolgt dabei nicht direkt in die Leitung, sondern über einen definierten Abstand zwischen freiem Trinkwasseraustritt und Wasseraufnahme, zum Beispiel in einen Trichter. Diese Bauweise verhindert zuverlässig ein Zurückfließen von Brauchwasser und entspricht den Anforderungen der geltenden Normen.
Bei Anlagen, in denen Regenwasser als Betriebswasser genutzt wird, ist diese Trennung ebenfalls gefordert. Auch wenn Regenwasser als Trinkwasser grundsätzlich nicht verwendet wird, müssen höchste hygienische Standards eingehalten werden. Der freie Auslauf stellt sicher, dass die Trinkwasserversorgung jederzeit geschützt bleibt.
Unterschied zur Trennstation
Wann welche Lösung sinnvoll ist
Die Trinkwasser-Nachspeisung wird eingesetzt, um eine bestehende Regenwassernutzungsanlage mit Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz zu ergänzen, sobald der Wasservorrat in der Zisterne nicht ausreicht. Sie stellt eine einfache und normgerechte Lösung dar, um die Versorgungssicherheit zuverlässig zu gewährleisten.
Eine Trennstation geht darüber hinaus: Sie verfügt zusätzlich über einen integrierten Zwischenspeicher für Trinkwasser sowie eine eigene Pumpe. Dadurch kann das nachgespeiste Wasser unabhängig vom Zulauf mit Druck in das System eingespeist werden.
Während eine klassische Nachspeisung vor allem in Kombination mit einer bestehenden Anlage oder einem Hauswasserwerk eingesetzt wird, eignet sich eine Trennstation für Anwendungen, bei denen der Weitertransport zu den Verbrauchsstellen ebenfalls abgedeckt werden soll.
Zu den Trennstationen
Versorgungssicherheit
Automatische Funktion im Set
Die Nachspeisung erfolgt automatisch, sodass Ihre Anlage auch bei niedrigem Wasserstand zuverlässig weiterbetrieben werden kann.
Normgerecht & wartungsarm
Sichere und langlebige Lösung
Die Systeme erfüllen alle relevanten Normen und sind so ausgelegt, dass sie zuverlässig funktionieren und nur minimalen Wartungsaufwand erfordern.